Nicht-opioide Analgetika

Schmerzmittel für leichte Schmerzen

Die herkömmlichen Analgetika lassen sich in Nicht-Opioide und Opioide einteilen. Nicht-Opioide werden überwiegend eingesetzt, um leichte bis mittelstarke Schmerzen zu behandeln. Sie können anhand ihrer chemischen Eigenschaften in saure (NSAIDs = Nicht-steroidale Entzündungshemmer wie z. B. Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen) und nicht-saure (Paracetamol, Metamizol) Analgetika unterteilt werden.

Der Wirkmechanismus von nicht-opioiden beruht vorwiegend auf einer Beeinflussung der Prostaglandinsynthese. Prostaglandine sind Gewebshormone, die in beinahe allen Organen zu finden sind. Sie beeinflussen zahlreiche Prozesse im Körper, einschließlich der Erweiterung der Blutgefäße sowie in Sachen Schmerz und Entzündungen. Nicht-Opioide wirken vorwiegend über die Hemmung der Prostaglandinsynthese.